aus dem Pazifik
MoBlog: Mobiler Fotoblog. PACIFICO unterwegs. Kleine, schnelle Fundstücke aus dem Alltag. In mobiler Qualität: pixelig, unscharf, bewegt.
... zumindest an den Klingelbrettern.
Wie hier in der Senefelder Straße. Hübsch gesprüht.
kleine zeichen eines zarten widerstandes
... gegen die schleichende (?) übernahme des helmholtzplatzes durch fotografierende touristen (und hier seßhaft gewordene gentrifizierungs-gewinner?).
Vor dem Berliner Abgeordnetenhaus ...
... hat man die Wahl zwischen einer ganzen Reihe von WiFi-Netzen und kann nach politischer Symphatie wählen.
Gesellschaftkritische Erkenntnis
... in Kurzform hier an die Hauswand in Berlin-Kreuzberg gestempelt. Schöne Nutzung für Textstempel mit Austauschbuchstaben. Nachmachen!
sind unergründlich.
im berliner wedding hat er gar einen frisier-salon eröffnet. läuft gut.
heute: touristen-rundgang in berlin-prenzlauer berg
und da gibts gute ratschläge für eine erfolgreiche abendplanung.
Heute vier freie Stunden mit fremden Augen durch unsere Stadt geschlendert.
Sehr zu empfehlen!
... oder doch zumindest erblich prädisponiert!
Obige Ziffern-Sammlung hat Thiess (grad 5 Jahre) heute auf dem Parkplatz in der Bergmannstraße gemacht. Ich im kaltgrauen Frühling frierend daneben - und habe versucht Thiess' zum Weitergehen zu animieren: NEIN! Erst, wenn alle Ziffern versammelt sind. Also warten - und der Gedanke: "Ich könnt das genauso tun!" Oft muß Thiess auf mich warten, weil ich noch ein paar Buchstaben- oder Farbflächen- oder Rost-Krümel-Bilder machen muß. Er hat also Recht - ich warte und verstehe, warum Thiess erst zufrieden sein kann, wenn er ALLE Ziffern beisammen hat.
... das wird uns noch freuen.
Am Eröffnungswochenende haben wir eine erste Sichtungsrunde gedreht und das macht einen grandiosen Eindruck: Mitten in der Stadt (wenige Rad-Minuten von meiner Haustür) eine riesige Fläche (mit ca 380ha noch leicht größer als der New Yorcker Central Park mit ca 340ha) mit charmanter verblichener Industrie-Romantik (noch) zur freien Verfügung. Das wird unsere Stadt verändern! Menschen werden hinströmen, grillen, joggen, radeln, skaten, sporten, kuscheln und picknicken, saufen und kiffen. Eine kleine Industrie von Kaffee-/Kuchen-/Getränke-Versorgung wird entstehen. Verleih von Bierbänken gibt es bereits. Auf der Rollbahn läßt sich entlang grandioser Pfeil-Beschriftungen vortrefflich Radfahren (nach 2km Beschleunigungsstrecke ist die Abhebegeschwindigkeit gefühlt erreicht). Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt, werde ab und an einen Kontrollbesuch machen.
Oben ein typografischer Erinnerungs-Anblick. In den alten Flug-Zeiten herrschte offenbar ein rauher Ton: Entweder du hälst und wartest auf den "FOLLOW ME"-Wagen "or Read The Fucking Instructions".
beim gemütlichen Kaffee.
Im Kreuzberger "Vereinszimmer" am Wasserfall gibts kein pardon. Wobei am Rande wieder die Frage auftaucht, wieso Handschriften eigentlich vom Kulturraum geprägt sind (hier doch unverkennbar: Italien)? Ich forsche weiter.
auf diesem Berliner Gulli ist einen Zweiten Detailblick wert.
Richtet die Augen stets nach unten!
... in einer Berliner Schule
Verkehrte Welt.
für Falschparker in der Möckernstraße in Berlin-Kreuzberg
Aber ein sehr bescheidenes Eurozeichen.
feine leuchtschrift
ganz im kontrast zur nächsten umgebung auf der karl-marx-straße
... an dieser Hauswand in der Köpenicker Straße
...nämlich hier in der Köpenicker Straße.
wenn der rad-weg zur arbeit bei der überquerung der admiralbrücke mit solchermaßen anrührenden (wie kitschigen) anblicken geschmückt wird, ist der tag in ordnung. da steig ich ab. nur schade, dass kein hauch mehr zu sehen ist von den nachtschwärmern mit so zartem schwung.
grad ist die debatte um die "echtheit" von cappas berühmtem bild aus dem spanischen bürgerkrieg in den feuilletons frisch entbrannt, da begegnet es mir auf dem weg zur mittags-suppe. die fußnote auf die das sternchen hindeutet habe ich nicht gefunden: "bei der erstellung dieses graffitos sind weder darsteller noch tiere zu schaden gekommen." ob nun seinerzeit gestellt oder nicht, es ist eine wertvolle antikriegs-ikone entstanden.
... hat begonnen. Von typografischen und kulturellen Entdeckungen beflügelt studieren wir den Süden Deutschlands - am Bodensee. Während Vera tapfer das Büro im Griff hat. Eins ist klar: "Einspringen" ist in jedem Falle verboten.
ohnehin den ganzen tag.
Modernes Magazin-Design. Heimelige Hütten-Stimmung im Berliner Naturfreundehaus. Da erzeugen die Krüge und unser ausliegendes Magazin eine aufregend kontrastierende Mischung. Anregende Spannung.
Essen wie in den 70ern läßt es sich in Berlin-Lichterfelde West (ohnehin ein kleines Dorf, dass einen Besuch Wert ist). Da werden Erinnerungen an meinen Schulweg wach: Die Kreuzung Ku'damm/ Schlüterstraße ließ sich nur mit wässerigem Mund passieren - und Taschengeld für Pommes auszugeben kam natürlich nicht in Frage. Da wär ja nichts mehr für die Einkäufe am Kiosk über gewesen.
Typo-Freunden auf dem Weg nach Hause
Es ist ja schon toll, wenn man in strahlender Sonne nach Hause kommt, wenn dann aber von der untergehenden Sonne unsere Hausnummer so in den Flur projeziert wird ist das Glück komplett.
Ziegen zum mitnehmen?
Nicht, dass ernsthaft jemand auf die Idee käme im tief-traurigen Tiergehege im Kreuzberger Viktoriapark eine Ziege zu adoptieren... Aber doch gut, dass es mal gesagt wird.
... in Berlin. Spannend, liebenswert, Designer-Vergnügen. Hingehen: ins Haus der Kulturen der Welt. www.pictoplasma.de
... ich will an'n strand.
... die Luxemburger.
... kommt näher. Danke.
Am Wochenende haben wir einen kleinen Design-Ausflug nach Luxembourg gemacht. Colophon2009: eine Konferenz unabhängiger Magazingestalter lockte mit Inspiration, neuen Reiseeindrücken und der ein oder anderen Party. Und sie haben rechtbehalten. Übernächtigt und inspiriert sind wir wieder zurück. Im Gepäck ca 7kg Magazine zum Heimstudium. Und die EINE Frage: "Welcher Inhalt rechtfertigt das Abholzen von Bäumen?"
... in das Familienleben.
Ein erster sonniger Tag läßt schon den nahenden Frühling erahnen. Und während des Kaffees gucke ich wieder mit mehr Ruhe um mich (nicht buoah-is-mir-kalt-schnell-wieder-rein) und sehe an der Wand wie ansehnlich der Februar auch hier daherkommt.
hier zeigt sich bester berliner charme auf dem wohnwagen der fuhrleute vom kreuzberger rummel, wo sich im übrigen das traurige, romantische flair vergangener und völlig überholter zeiten entfaltet.
Eingefangen mit der schäbigen Kamera (nicht schön, aber rauh) meines mobilen Telefons und als Anregung, Fundstück, zum Schmunzeln, Mitsammeln. Alle Nachrichten der Kategorie MoBlog gibt es hier auf einen Blick.
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