aus dem PAZIFIK.
Alle Nachrichten aus dem PAZIFIK auf einen Blick.
Wer's ein wenig übersichtlicher mag, kann eine der Blog-Kategorien wählen und bekommt dann nur diese Auswahl angezeigt:
1. »PACIFICO-News«: alles rund um PACIFICO GRAFIK
2. »STOP&THINK«: Denkanstöße aus dem Alltag
3. »MoBlog«: visuelle Anregungen im mobilen Fotoblog
kleine zeichen eines zarten widerstandes
... gegen die schleichende (?) übernahme des helmholtzplatzes durch fotografierende touristen (und hier seßhaft gewordene gentrifizierungs-gewinner?).
Vor dem Berliner Abgeordnetenhaus ...
... hat man die Wahl zwischen einer ganzen Reihe von WiFi-Netzen und kann nach politischer Symphatie wählen.
Zugezogene Mitte-Bewohner wollen alteingesessenen Fußballplatz loswerden
Uli Hannemann beschreibt das ironisch-treffend in der taz: "Als Spam-Individuum in Mitte". Über den Plebs in den Trabenatenstädten, den Mittemann mit goldenen Gräten, den Makler und sein Aborigines-Problem, rotzende Jugendliche auf dem Fußballplatz und am Hermannplatz - und über die Toleranz, von der es dem neuen Mitte-Bewohner in Berlin "viel zu viel" gäbe. Leb ich in einer anderen Stadt? Nein - aber Perspektive ist alles. Lesen!
Gesellschaftkritische Erkenntnis
... in Kurzform hier an die Hauswand in Berlin-Kreuzberg gestempelt. Schöne Nutzung für Textstempel mit Austauschbuchstaben. Nachmachen!
sind unergründlich.
im berliner wedding hat er gar einen frisier-salon eröffnet. läuft gut.
heute: touristen-rundgang in berlin-prenzlauer berg
und da gibts gute ratschläge für eine erfolgreiche abendplanung.
Heute vier freie Stunden mit fremden Augen durch unsere Stadt geschlendert.
Sehr zu empfehlen!
... oder doch zumindest erblich prädisponiert!
Obige Ziffern-Sammlung hat Thiess (grad 5 Jahre) heute auf dem Parkplatz in der Bergmannstraße gemacht. Ich im kaltgrauen Frühling frierend daneben - und habe versucht Thiess' zum Weitergehen zu animieren: NEIN! Erst, wenn alle Ziffern versammelt sind. Also warten - und der Gedanke: "Ich könnt das genauso tun!" Oft muß Thiess auf mich warten, weil ich noch ein paar Buchstaben- oder Farbflächen- oder Rost-Krümel-Bilder machen muß. Er hat also Recht - ich warte und verstehe, warum Thiess erst zufrieden sein kann, wenn er ALLE Ziffern beisammen hat.
... das wird uns noch freuen.
Am Eröffnungswochenende haben wir eine erste Sichtungsrunde gedreht und das macht einen grandiosen Eindruck: Mitten in der Stadt (wenige Rad-Minuten von meiner Haustür) eine riesige Fläche (mit ca 380ha noch leicht größer als der New Yorcker Central Park mit ca 340ha) mit charmanter verblichener Industrie-Romantik (noch) zur freien Verfügung. Das wird unsere Stadt verändern! Menschen werden hinströmen, grillen, joggen, radeln, skaten, sporten, kuscheln und picknicken, saufen und kiffen. Eine kleine Industrie von Kaffee-/Kuchen-/Getränke-Versorgung wird entstehen. Verleih von Bierbänken gibt es bereits. Auf der Rollbahn läßt sich entlang grandioser Pfeil-Beschriftungen vortrefflich Radfahren (nach 2km Beschleunigungsstrecke ist die Abhebegeschwindigkeit gefühlt erreicht). Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt, werde ab und an einen Kontrollbesuch machen.
Oben ein typografischer Erinnerungs-Anblick. In den alten Flug-Zeiten herrschte offenbar ein rauher Ton: Entweder du hälst und wartest auf den "FOLLOW ME"-Wagen "or Read The Fucking Instructions".
@etiennepacifico: ich habe nun einige wochen lang einen twitter-selbstversuch gemacht
... und bin zu dem ergebnis gekommen, dass es mir spass macht und sinnvoll erscheint von zeit zu zeit kleine nachrichten von max 140 zeichen zu verbreiten. auch zum geschehen auf pacificografik.de und dem neuesten zum PACIFICOkalender. es bleiben noch einige fragen: wie verändert dies unser kommunikationsverhalten? was gibt es uns an neuem? klammern wir uns zu sehr an das digitale? was verbreitet man sinnvollerweise? was ist nonsens? was non-kommunikation? was zeit-verschwendung? das gilt es zu testen!
ich habe also beschlossen, meinen selbstversuch ein wenig auszudehnen und möchte euch gerne dazu einladen im nächsten schritt dabei zu sein. public-beta. hier findet ihr mehr: twitter.com/etiennepacifico.
ausserdem bin ich neugierig, was ihr so zum twitter-hype denkt! demokratisches tool, unsinn, zeitgeist, ablenkung, zapp-vergnügen, infotainment... schreibt doch kurz.
beim gemütlichen Kaffee.
Im Kreuzberger "Vereinszimmer" am Wasserfall gibts kein pardon. Wobei am Rande wieder die Frage auftaucht, wieso Handschriften eigentlich vom Kulturraum geprägt sind (hier doch unverkennbar: Italien)? Ich forsche weiter.
auf diesem Berliner Gulli ist einen Zweiten Detailblick wert.
Richtet die Augen stets nach unten!
... in einer Berliner Schule
Verkehrte Welt.
für Falschparker in der Möckernstraße in Berlin-Kreuzberg
Aber ein sehr bescheidenes Eurozeichen.
ACADEMYeins Vorstellung 2010: stürmisch.
Für das Plakat zur diesjährigen Vorstellung von ACADEMYeins – Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg, haben wir mit ca. 40 Jugendlichen am vergangenen Wochenende einen genialen Fototermin gemacht: viel Wasser von oben und beeindruck-erschrockene Gesichter. Hier im Schnelldurchlauf ein kleiner Eindruck. Am Plakat arebiten wir noch.
ACADEMYzwei Vorstellung 2010: Leben Leben.
Für die diesjährige Vorstellung von ACADEMYzwei, der Produktionsklasse von ACADEMY – Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin-Kreuzberg haben wir eine springlebendiges Fotosession gemacht. Für das Tanztheaterstück rund um das Thema jung/alt sind die 16 Jugendlichen dabei wild auf dem Sofa ihrer Oma herumgesprungen. Das Plakat verwendet eines der Motive.
feine leuchtschrift
ganz im kontrast zur nächsten umgebung auf der karl-marx-straße
Das war ein Vergnügen.
In den letzten Wochen haben wir für den European Film Market der Berlinale den diesjährigen Katalog hergestellt.
zum Sonderpreis von 4,-
Gut so - heute endlich ist in Berlin der Frühling angekommen. ein schwedisches Sprichwort legt nahe, wir würden 8-mal veräppelt bevor der Frühling dann echt käme. Sieben verfrühte Frühlingsversprechen haben uns hier sicher schon auf den Arm genommen.
ALSO: unser PACIFICOkalender für das Jahr 2010 gibt es ab sofort zum SONDERPREIS von 4,- zzgl Versand (1,50). Wer also spät dran ist, hats jetzt besonders günstig. Oder fürs Archiv? Oder für die Freunde? Oder als Muster?
Euch allen einen erquicklichen Frühling.
... an dieser Hauswand in der Köpenicker Straße
...nämlich hier in der Köpenicker Straße.
... liefern wir aus. Spät. Toll.
Im PACIFICOshop kannst Du den Kalender bestellen. Gern. Wir freuen uns.
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Thema: das NICHTS. ... ab sofort zu bestellen.
Mit leichten Anpassungen am Konzept der ökologischen Druckproduktion ist der Kalender in diesem Jahr einen Tick weniger umweltfreundlich und im Gegenzug visuell (und haptisch: Folie) um einige Ticks brillianter.
Ansichten auf Kalender-Seiten. Bestellung im PACIFICOshop.
Auslieferung ab Mitte November 2009.
wenn der rad-weg zur arbeit bei der überquerung der admiralbrücke mit solchermaßen anrührenden (wie kitschigen) anblicken geschmückt wird, ist der tag in ordnung. da steig ich ab. nur schade, dass kein hauch mehr zu sehen ist von den nachtschwärmern mit so zartem schwung.
grad ist die debatte um die "echtheit" von cappas berühmtem bild aus dem spanischen bürgerkrieg in den feuilletons frisch entbrannt, da begegnet es mir auf dem weg zur mittags-suppe. die fußnote auf die das sternchen hindeutet habe ich nicht gefunden: "bei der erstellung dieses graffitos sind weder darsteller noch tiere zu schaden gekommen." ob nun seinerzeit gestellt oder nicht, es ist eine wertvolle antikriegs-ikone entstanden.
improvisiertes leben
toll. thailands märkte, garküchen und straßenverkäufe gehören ja ohnehin zu den größten genüßen: geruch, anblick, menschen, gedränge, geräusche, geschmäcker, unglauben, herausvorderung. eine wilde mischung die alle sinne berührt. aber dies ist die krönung: The Railway Track Market.
... erhöht die Unfallgefahr auf das 23fache.
Schreibt die NY Times und verweist auf neue Studien, die erschreckender ausfallen als alle bisherigen Vermutungen, die auf Schätzungen beruhten. Meine real-life-Erfahrungen im Berliner Verkehr können das nur bestätigen - und es macht mir Angst.
... hat begonnen. Von typografischen und kulturellen Entdeckungen beflügelt studieren wir den Süden Deutschlands - am Bodensee. Während Vera tapfer das Büro im Griff hat. Eins ist klar: "Einspringen" ist in jedem Falle verboten.
ohnehin den ganzen tag.
Modernes Magazin-Design. Heimelige Hütten-Stimmung im Berliner Naturfreundehaus. Da erzeugen die Krüge und unser ausliegendes Magazin eine aufregend kontrastierende Mischung. Anregende Spannung.
Essen wie in den 70ern läßt es sich in Berlin-Lichterfelde West (ohnehin ein kleines Dorf, dass einen Besuch Wert ist). Da werden Erinnerungen an meinen Schulweg wach: Die Kreuzung Ku'damm/ Schlüterstraße ließ sich nur mit wässerigem Mund passieren - und Taschengeld für Pommes auszugeben kam natürlich nicht in Frage. Da wär ja nichts mehr für die Einkäufe am Kiosk über gewesen.
Typo-Freunden auf dem Weg nach Hause
Es ist ja schon toll, wenn man in strahlender Sonne nach Hause kommt, wenn dann aber von der untergehenden Sonne unsere Hausnummer so in den Flur projeziert wird ist das Glück komplett.
Kaoru sei Dank haben wir vor einigen Tagen im Büro wunderschöne Post bekommen. Bürobedarf aus japanischem Eigen-Import:
Klebestreifen in den unglaublichsten Farben, Notizpapier aus feinstes Reispapier, Vintage-Aufdrucke aus europäischen (!) Typo-Resten, Kunst-Briefmarken, Stempel, Tütchen, Hefter, Umschläge, Blocks, kunstvolle Post-its - ein Paradies. Und wir schwelgen darin.
Ziegen zum mitnehmen?
Nicht, dass ernsthaft jemand auf die Idee käme im tief-traurigen Tiergehege im Kreuzberger Viktoriapark eine Ziege zu adoptieren... Aber doch gut, dass es mal gesagt wird.
... in Berlin. Spannend, liebenswert, Designer-Vergnügen. Hingehen: ins Haus der Kulturen der Welt. www.pictoplasma.de
... ich will an'n strand.
... die Luxemburger.
... kommt näher. Danke.
Am Wochenende haben wir einen kleinen Design-Ausflug nach Luxembourg gemacht. Colophon2009: eine Konferenz unabhängiger Magazingestalter lockte mit Inspiration, neuen Reiseeindrücken und der ein oder anderen Party. Und sie haben rechtbehalten. Übernächtigt und inspiriert sind wir wieder zurück. Im Gepäck ca 7kg Magazine zum Heimstudium. Und die EINE Frage: "Welcher Inhalt rechtfertigt das Abholzen von Bäumen?"
... in das Familienleben.
Ein erster sonniger Tag läßt schon den nahenden Frühling erahnen. Und während des Kaffees gucke ich wieder mit mehr Ruhe um mich (nicht buoah-is-mir-kalt-schnell-wieder-rein) und sehe an der Wand wie ansehnlich der Februar auch hier daherkommt.
hier zeigt sich bester berliner charme auf dem wohnwagen der fuhrleute vom kreuzberger rummel, wo sich im übrigen das traurige, romantische flair vergangener und völlig überholter zeiten entfaltet.
Zivile Opfer in Gaza und ihre medizinische Helfer brauchen unsere Unterstützung.
medico international sammelt zur Hilfe für Opfer des Krieges in Gaza Spenden. Ich bin seit meinem Medizin-Studium mit medico verbunden. medico stellt über ihre Partner-Organisationen sicher, dass Spenden ohne Reibungsverluste vor Ort ankommen und pflegt dabei einen sehr intensiven Kontakt zu den Hilfsorganisationen vor Ort. Zudem berichtet medico regelmäßig über die Lage. Infos finden sich auf der Nahost-Seite von medico.
vallenato - tropical music from colombia.
In 2008 ist nun endlich ein neues Album von Adriana Lucia erschienen. 1999 trat sie mit 17 Jahren bei den legendären HEIMATKLÄNGEN am Ostbahnhof in Berlin auf - zusammen mit einer Band aus Brüdern, Cousins und Freunden. Ein grandioses Konzert. Inzwischen ist die Musik ein wenig weicher und glatter geworden - wie ein Major (EMI) das wohl von seinen Künstlern erwartet. Trotzdem ein, wenn auch ein wenig kitschig, schönes Album zum Tanzen und für einen Schub guter Laune im wenig tropischen Berlin. Hier ein kleiner, besonders süd-amerikansiches, Video zum neuen Album.
Neue FaxNr +49 (30) 26 39 17 30 33 37. Ab sofort werden Faxe an diese (lange) Nummer als PDF an unsere Mail-Adresse weitergeleitet.
Nachdem unsere Telefonanlage zusammengebrochen ist und sich das Fax als Übeltäter herausgestellt hat, haben wir beschlossen, das Problem nicht mit neuer Hardware zu beheben, sondern den Anlaß zu nutzen und der analogen Kommunikation via Telefonkabel ein Ende zu setzen.
Auf diese Weise hoffen wir auch den Unmengen von Spamfaxen in Zukunft zu entgehen, die uns täglich Doktortitel, Zimmerpflanzen und Branchenbucheinträge angeboten haben - das haben wir nämlich alles schon. Auf gute Faxzusammenarbeit...
Liebe fürs Detail - auf den Obsessions-Seiten ab sofort unzählige typografische Fundstücke.
... eingerichtet. Ab und an kleine Nachrichten aus dem Pazifik.
besonders & limitiert für Druck-Liebhaber
Hier die Geschichte in Bildern.
Wer seines Geistes Empfindung nicht ausdrückt, ist eine Statue, wer Unverstandenes daherplappert, ein Papagei. Comenius.
Robert Misik schreibt in der taz »Laßt uns also uncool sein« eine Gegenwehr zur grassierenden Rhetorik von Neokons und Neuen Bürgerlichen.
Alle Nachrichten aus dem PAZIFIK auf einen Blick im PACIFICO-Blog.
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